In der Reitkunst geht es nicht darum, wie zwinge ich meine Wünsche einem Pferd auf, sondern in erster Linie wird der Reiter in Geist- und Körperbeherrschung geschult.
Jedes Pferd ist ein eigenständiges Wesen und sollte die Möglichkeit haben, eine individuelle, langsame und gründliche Ausbildung zu bekommen. Die Ausbildung lässt sich von dem Pferd durch seine geistige- und körperliche Entwicklung lenken - und nicht nach dem Zeitplan, den der Mensch festgesetzt hat.
Durch die richtige Arbeit an der Hand, lernt das Pferd die Lektionen zuerst ohne Reitergewicht. Die Gymnastizierung dient der Gesundheit, damit das Knochengerüst von Muskeln, Sehnen und Bändern mit Leichtigkeit bewegt wird. Die Tragkraft sollte sanft, aber stetig ausgebildet werden, um ohne körperlichen Schaden, sich selbst und den Reiter ohne Anstrengung tragen zu können.
Nur ein Pferd, welches Freude an der Arbeit hat, bringt dem Reiter Freude!
Oktober 2008 Joselito findet es super, er kann Schulterherein, Kruppeherein und den einfachen Galoppwechsel.
Januar 2008 Erste Reitstunden nur mit Kappzaum, durchhängende Zügel
Mit Kappzaum und Leine wird erst vom Boden aus gearbeitet, um das Vertrauen des Pferdes und den Respekt gegenüber dem Menschen aufzubauen. Wer das Verhalten in der Herde versteht, kann mit Leichtigkeit auf einem sanften Weg dem Pferd zeigen, dass der Mensch die Verantwortung übernimmt und das Pferd sich ihm anvertrauen kann. Ohne Angst - nur durch gegenseitigen Respekt und Feingefühl!
Goldene Pferde - Esra Ruhland und Jakob Pertold Tel. 08024 92968